Der Raub der Sabinerinnen – meine zweite Regiearbeit für das Forum 18

Der Raub der Sabinerinnen – meine zweite Regiearbeit für das Forum 18

Schwank in 4 Akten von Franz und Paul von Schönthan

Der Herr Professor hat in seiner Studentenzeit eine Römertragödie verfasst, die noch nicht aufgeführt worden ist. Nun ergibt sich jedoch die große Chance dafür: Einerseits ist seine Ehegattin momentan auf Kur (welch ein Glück, da kann sie kein Veto einlegen!), andererseits gastiert gerade eine fahrende Theatertruppe in der Stadt, deren Direktor stets begeistert Stücke von Ortsansässigen auf die Bühne bringt (welch ein doppeltes Glück für beide Teile!) , zumal die beim Publikum immer besonderen Anklang finden.

Natürlich spielt sich alles vollkommen anders ab als gedacht: Die Gattin kehrt zum Entsetzen ihres Mannes vorzeitig heim, die Aufführung gerät zum Chaos, der Haussegen beim Professor hängt mehr als schief. Nur ein weiteres Glück, dass im Lauf des Geschehens wenigstens eine Romanze ein erfreuliches Ende findet!

Zu guter Letzt – wie im Komödienfach üblich – gerät alles doch wieder in einigermaßen richtige Bahnen und sogar die Gattin ist nun versöhnlich gestimmt, meint sie doch irrtümlich, im Theater sei alles bestens gelaufen.

Diese vielen Verwicklungen sind so genial gezeichnet, dass der klassische Schwank das Publikum schon von jeher zu Begeisterungsstürmen angefacht und kein Auge trocken gelassen hat. Daran hat sich bis heute überhaupt nichts geändert.

Premiere 18. April 2018 Karten und Vorstellungstermine finden Sie hier